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Single Burning Item EN 13823 |
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Warum ist die SBI so wichtig?
Die meisten Baustoffe, die in Europa zukünftig verkauft werden, müssen nunmehr nach dem Prüfverfahren Single Burning Item (SBI) gemäß EN 13823 getestet werden. Die Europäische Baustoff-Direktive verlangt, dass alle Europäischen Mitgliedsstaaten diese Methode an Stelle ihrer jeweiligen Nationalen Regulierungen verwenden sollten, um die meisten Baustoffe zu klassifizieren. Die Europäische Kommission definierte kürzlich Kriterien zur Klassifizierung von Baustoffen. Diese werden in Übereinstimmung mit der in der unten aufgeführten Tabelle Klassen A-F eingeteilt. Obwohl andere Prüfverfahren für die Begutachtung notwendig sind, ist die SBI-Methodik für die Einstufung von Nicht-Bodenbelägen für die Klassen A2, B, C und D unumgänglich, die die Hauptklassen der meisten Produkte darstellen. Diese Hauptklassen sind genauer als die einfache Einteilung in anorganische und nicht-brennbare (A1) Materialien. |
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Was ist der SBI-Test? Das Single Burning Item (SBI) ist eine Prüfmethode zum Testen des Brandverhaltens von Baustoffen (Bodenbeläge ausgenommen), die einem Flammenangriff aus einem Propan-Brenner in einer Sandkiste von einer Single Burning Item ausgesetzt werden. Das Prüfobjekt befindet sich in einer Raumecke auf einem Rollwagen, der unterhalb eines Rauchabzuges positioniert wird. Die Reaktion der Probe auf den Brenner wird instrumentell und visuell aufgezeichnet. Wärme- und Rauch-Entwicklungs-Raten können dann berechnet sowie die physikalischen Charakteristika durch Beobachtung bewertet werden.
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Wie kann SBI zur Produkt-Klassifizierung eingesetzt werden?
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Klasse
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Kriterien für die Nachweisgrenzen
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Andere Klassifizierungen
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Andere Prüfmethoden
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A2
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FIGRA ≤ 120W/s; und LFS < Probenrand; und THR 600s ≤ 7,5MJ
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Rauchentwicklung, Flammentropfen, Rauchpartikel
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prEN ISO 1182 oder prEN ISO 1716
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B
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FIGRA ≤ 120W/s; und LFS < Probenrand; und THR 600s ≤ 7,5MJ
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Rauchentwicklung, Flammentropfen, Rauchpartikel
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prEN ISO 11925-2
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C
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FIGRA ≤ 250W/s; und LFS < Probenrand; und THR 600s ≤ 15MJ
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Rauchentwicklung, Flammentropfen, Rauchpartikel
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prEN ISO 11925-2
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D
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FIGRA ≤ 750W/s
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Rauchentwicklung, Flammentropfen, Rauchpartikel
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prEN ISO 11925-2
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Das FTT SBI
FTT und LAT liefern, installieren und weisen die Kunden in die Bedienung des Gerätes ein. FTT liefert außerdem alle Komponenten, die der Kunde für eine Teilkonstruktion benötigt, damit er sich eine eigene Anlage bauen kann. Die Hauptbestandteile der FTT SBI sind:
1. Die Prüfapparatur
2. Gasanalyse-Einheit zur Messung der Wärmefreisetzung
3. Rauchmess-System
4. Brenner, Gaszuführung, Kontrolleinheit
5. Datenerfassung und Datenanalyse
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Die Testapparatur beinhaltet (siehe rechts)
» Rollwagen mit Probe, passend für Abzugsvorrichtung
» Primär- und Sekundär-Brenner
» Rahmen, der im Testraum eingebaut wird
» Abzug oben auf dem Rahmen
» Rauchsammler mit Abschirmbleche
» Leitungssystem mit Leitschaufel
» Rohrabschnitt mit Gasprobennahme, bi-direktionale Untersuchung sowie Thermoelemente zur Messung des Masseflusses und des Rauches
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Gasanalytik Eingebaut in einem 19“ Rack (siehe rechts)
» Sauerstoff-Analysator (paramagnetisch), ausgestattet mit Temperatur- und Druckausgleich. Zur Messung der Primär-Wärmeabgabe
» Kohlendioxid-Analysator (Infrarot) zur Messung der Wärmeabgabe
» Rußfilter, Kühlfalle (Kältemittel), Trockensäulen, Pumpe und Abluft- Regler zur Gasprobenvorbereitung vor der Analyse
» Kontrolleinheiten für die Rauchmesssysteme (falls geordert)
» Data Logger (falls geordert)
Kunden, die bereits einen FTT Dual Cone Calorimeter haben, können das Rack vom Cone für diese Funktion verwenden. Andere Kunden, die dieses Equipment erworben haben, verfügen dann bereits über einen erheblichen Abschnitt des FTT Dual Cone Calorimeters, und können zu einem späteren Zeitpunkt einen Cone Calorimeter mit enormer Ersparnis dazu kaufen.
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Rauch-Bestimmung Bestehend aus (siehe rechts)
» Weiss-Lichtquelle und Linse in Übereinstimmung mit DIN 50055
» Silikon-Photodioden-Detektor und Spannungs-Abgabe der Transmission
» FTT Halterung
» umfassendes Kalibrierset
» Analysen-Software
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Brenner, Gaszuleitung und Kontrolleinheit beinhaltet:
» zwei nicht-durchlüftete Sandkisten-Brenner und eine Zündvorrichtung
» UV Brenner-Flammendetektor für eine sichere Gaszuleitung
» „Gas-Steuerungs-Box “ (siehe rechts), neben dem Beobachtungsfenster des Prüfraumes angebracht, so dass der Anwender simultan die Probe und die digitale Masseflussrate (mg/s) überwachen kann. Diese Einheit hat drei Kontrollen für den Flussstand, Warnleuchten und Abschaltsicherungen
» „Gas-Verteiler“ (siehe rechts) mit einem Massflow- Kontroller, um den Gasfluss von Propan zu regeln. Solenoid Ventile sowie ein Flammenrückschlags-Schutz sorgen für die sichere Betriebsweise der Gaszuleitung zum Brenner. Diese Schutzeinrichtungen sind in der Nähe des Testaufbaus angebracht, um die Wegstrecke zwischen den Brennern und Ventilen klein zu halten.
Die Masseflussrate des Propans und die korrespondierende Wärmeabgabe [kW] werden zusätzlich durch die Software dargestellt.
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Datenaufnahme und Analyse beinhaltet:
» Das auf der Basis von Windows erarbeitete Software Paket ermöglicht eine einfache Datenaufnahme und Bearbeitung, um die vielfältigen Parameter, die für die Bestimmung der Wärmeabgabe notwendig sind, zu berechnen.
» Ein Data Logger, mit einem 3-fach Steckplatz, 6 1/2 Digit (22bit) internen DMM, ermöglicht bis zu 120 Einfach- bzw. 48 Doppel-Messungen, sammelt Signale vom Instrument. Scan-Raten bis zu 250 Kanälen/s sind verfügbar mit einem 115 kbaud RS232 Interface als Standardausstattung. Außerdem ist ein GPIB-Interface vorhanden.
» Verfügbar in den meisten Sprachen, so auch in Englisch, Französisch, Deutsch, Spanisch, Japanisch
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Was benötigen Sie noch für die Installation einer SBI?
FTT liefert die gesamte Apparatur mit allen Zuleitungen für die SBI und berät auch bei der Laborplanung, Zusatz-ausstattungen, lokalen Baufirmen oder der Bereitstellung von Unterstützung für die Installation. Der Test kann große Mengen an Verbrennungsbestandteilen freisetzen, so dass Rauchfang und geeignete Abgasvorrichtungen empfehlenswert sind.
Sie benötigen noch:
» Minimale Höhe des Labors von 4,5 m
» Prüfraum (3m x 3m x 2,6m)
» Abluftstrom (0,5 m³/s bis 0,65m³/s)
» Luftzufuhr
» Stickstoff (sauerstofffrei)
» Trocknungsmittel
» Kalibriergase CO/CO2 (falls CO gewünscht)
» kommerziell erhältliches Propan
» Stromnetz muss für 230VAC 50/60 Hz 16A für die Apparatur zur Verfügung stehen
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Messen + Ausstellungen |
LAB-SUPPLY
23.11.2011 Hannover

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